Kleine Boxenstopps im Alltag für mehr Lebensfreude

In unserem Alltag hetzen wir oft von einer Verrichtung zur nächsten - es passiert so schnell, dass wir unachtsam werden und unsere Handlungen gar nicht mehr so richtig mitbekommen, wir sind im Autopilot - der "Chef" ist dann ein innerer Antreiber, der uns anspornt:


"Komm schon - das geht auch noch."

"Wenn Du das jetzt 'so' und dann 'so' machst, bekommst Du viel mehr geschafft."

"Das geht doch schneller."

"Wenn Du Dich jetzt hier beeilst, dann kriegst Du das auch noch geschafft vor dem Mittagessen."


Ein brüllender Mann im Anzug und Megaphone - Vor dem Megaphone ist ein Stop-Schild
Dem inneren Antreiber mit Achtsamkeit begegnen

Für den Verstand ist diese Art, die Dinge zu erledigen, oft irgendwie sinnvoll - er hat es in der Vergangenheit so gelernt.

Wenn man abends total erschöpft "endlich Feierabend" hat, sinkt man erledigt auf's Sofa und hat so wenig Energie, dass sogar der innere Antreiber keine Power mehr hat, uns noch etwas zuzuflüstern, außer vielleicht:

"Jetzt noch schnell die Waschmaschine anmachen und kurz den Flur kehren.

Und auf dem Weg ins Bett nur noch schnell die Spülmaschine ausräumen, dann haben wir das schon für morgen erledigt."


Ist das nicht ziemlich anstrengend?



Was unser Verstand nur schwer theoretisch erkennen kann ist, dass wir im Prinzip nie fertig werden und dass all diese Aufgaben auch anders erledigt werden können.

Nämlich:

  • genüsslich

  • fließend

  • verspielt

  • leicht


Eine Frau hockt auf dem Boden und faltet Decken - es wirkt entspannt und genüsslich
Die täglichen Aufgaben dürfen leicht und freudig verrichtet werden

Da sagt der innere Antreiber dann vielleicht:

"Ja, genau - und dann ist der halbe Tag rum und wir haben immer noch nichts getan..."


Natürlich - solche Tage gibt es auch, die soll es auch geben - aber wenn wir die Dinge voller Genuss erledigen, dann werden sie mit und mit zu Lieblingsaufgaben.


Wir fangen an die tiefe, innere Schönheit in scheinbaren "banalen" Momenten zu erkennen.

Das Leben bekommt so viel mehr Tiefe und Sinnhaftigkeit.


Wie soll das gehen?


Stell Dir doch mal vor, Dein ganzer Tag wäre voll mit Lieblingsaufgaben, auf die Du Dich so richtig, richtig freust - und nur hier und da käm mal > nur ausnahmsweise < eine kleine scheinbar unsympathische Aufgabe vorbeigeflattert, die dringend zu tun ist.


Und selbst bei dieser Aufgabe würdest Du ganz kreativ einen Weg finden, Dich mit ihr anzufreunden (dazu später mehr ;)).


Gehen wir erst mal von den alltäglichen Aufgaben aus, die sowieso erledigt werden "müssen".


Was für eine Kraft braucht es wohl, um diese Tätigkeiten vor uns herzuschieben?!


Der innere Kampf zwischen "innerem Antreiber" und "innerem Verweigerer" ist riesig. Etwas in uns wird schon fast panisch/hektisch, dass etwas immer noch nicht erledigt ist - und gleichzeitig ist da dieses vermeidende Gefühl von "Ach, hab ich eigentlich gar keinen Lust drauf...".


Dieser innere Kampf quält uns nicht nur in den Zeiten, in denen es um die Aufgabe, die getan werden sollte geht, sondern im prinzip - unterbewusst - die ganze Zeit.


z.B.:

Wir kommen an einem herumliegenden Strumpf vorbei und der innere Antreiber wird nervös: "Der gehört weggeräumt, was macht der hier? Das hätten wir schon gestern machen müssen!!" und der Verweigerer sagt: "Och jaaa... das machen wir, wenn wir das nächste Mal in Richtung Wäschekorb gehen... ich hab jetzt keine Lust."


So oder so ähnlich geht der innere Dialog in uns, wenn wir da mal Innehalten und genau zuhören.


Kennen wir doch alle, oder?


Na toll! Das geht also irgendwie besser, anders?


Ja!


Das Blöde: Uns wird das noch so gut wie nirgendwo beigebracht - in unserer Kultur ist es noch oft so, dass besonders die Aufgaben im Haushalt eher zu den ungeliebten Verrichtungen gehören.


Ich persönlich finde das mega schade, schließlich sind besonders in diesen Aufgaben so viele wundervolle Schätze versteckt, die - wenn sie mit Liebe ans Tageslicht geborgen werden - einen so großen Mehrwert für unser Lebensgefühl und Geborgenheit in unserem zu Hause sorgen können.


 
"So ein großer Mehrwert für unser Lebensgefühl und Geborgenheit in unserem zu Hause!"
 

So ganz richtig in voller Pracht durfte ich das bereits einige Male bei meinen Besuchen in buddhistischen Klöstern - zum Beispiel dem EIAB, dem Waldhaus und den vielen Ashrams, in denen ich auf meiner Indienreise für eine Weile mitgelebt habe, kennenlernen.

Die Mönche und Nonnen nehmen sich zum Beispiel vor, für eine gewisse Zeit diese oder jene Verrichtung zu machen und dann geht es los. Sie tauchen mit all ihren Sinnen und voller Liebe in ihre Aufgaben ein.

Kurz am Rande: Wenn Du Dich für meine Indien-Reise interessierst, lege ich Dir auch meinen Artikel "Lehre einer Elefanten-Mama" sehr ans Herz


Allein sie bei dieser Arbeit zu beobachten, macht schon so viel Freude und entspannt das Nervensystem.

Als ich dann zum ersten Mal gemeinsam mit ihnen auf diese Art gearbeitet habe, fühlte ich mich auf Wolke 7, es fühlte sich niemals zuvor so wunderschön für mich an, einen Boden zu kehren, Geschirr zu spülen, Pflanzen umzutopfen oder auch die Toilette zu putzen.



Jemand löffelt Reis in die Schale eines Mönchs
Alle Sinne sind bei der Verrichtung der Aufgaben aktiv

Pure Magie


Es ist eigentlich schwer in Worte zu fassen, was dann passiert...


Es war jedenfalls klar: Das nehme ich mit nach Hause!!

Das integriere ich in meinen Alltag - nur wie genau bekomme ich das hin?



Um dies etwas besser zu veranschaulichen, habe ich hier ein paar Beispiele, wie es gehen kann.


Wohlgemerkt:

Ich mache nicht jede Verrichtung täglich genau so.

Es variiert - und ich habe Tage, da bin ich bewusster unterwegs und Tage, da bin ich nicht so bewusst.


Und natürlich spiele ich auch in jeder Situation - ich denke auch, dass es eher ungünstig sein kann, bei so etwas in feste Routinen zu verfallen, die Wahrscheinlichkeit irgendwann in einen stumpfen Autopilot-Modus zu verfallen wäre sehr groß, und man kann - soweit ich weiß - nicht gleichzeitig die volle kostbare Dankbarkeit und Freude fühlen UND etwas mechanisch im Autopilot machen.


Wohingegen es natürlich zauberhaft ist, etwas im Flow zu tun - das ist aber wieder eine andere Sache - da geht es dann darum, etwas voll aus der Inutition heraus zu machen.


Die Hausarbeit voller Leichtigkeit und Freude zu verrichten ist eine wunderbare Grundlage, um während dieser Tätigkeit Flowzustände erleben zu können.


Ich freue mich sehr darauf, wenn Du mir unter diesem Beitrag Deine Strategien und Tipps zukommen lässt - so können wir wundervoll voneinander lernen und uns gegenseitig inspirieren :)


Auf dass wir die Aufgaben des täglichen Lebens mit noch mehr Genuss und tiefer Freude verrichten und dabei immer mehr Kraft tanken, anstatt Energie zu verlieren.



Das achtsame Schneiden von Gemüse
Wir tanken Kraft bei der Verrichtung unserer täglichen Aufgaben

Ein paar Inspirationen für die Umsetzung zu Hause:

  • Morgens früh nach dem Aufwachen

Noch bevor ich die Augen öffne, schicke ich ganz achtsame, wohlige Atemzüge in meinen Körper und fühle die Dankbarkeit für den neuen Tag. Ich schenke mir und dem Leben ein großes Lächeln und öffne dann langsam und total neugierig meine Augen:

"Hallo neuer Tag, hier bin ich! Ich freue mich, wieder einzusteigen in das Spiel des Lebens!"


  • Abends vor dem Einschlafen

Ich liege im Bett, die Augen sind schon geschlossen. Ich fühle mich noch einmal in ein paar Augenblicke des Tages hinein, für die ich ganz besonders viel Dankbarkeit empfinde. Diese Dankbarkeit lasse ich durch meinen ganzen Körper strömen und schlafe dann zufrieden ein.


  • meine erste Begegnung mit anderen Menschen am Tag

Bei mir sind es meistens meine Kinder und mein Schatz und ich fühle die große Dankbarkeit darüber, dass es sie gibt.


  • Wenn ich morgens die Vorhänge öffne

Ganz achtsam berühren meine Hände den Stoff des Vorhangs, ich ziehe ihn zur Seite und gehe bewusst in Kontakt mit der Welt "da draußen" - Meine Sinne dürfen staunen, so als hätten sie noch nie so etwas wundervolles entdeckt.


  • Wenn ich abends die Vorhänge schließe

Ich gehe bewusst auf das Fenster zu, werfe noch einen Blick nach draußen, fühle die Dankbarkeit für den vergangenen Tag, nun schließe ich ganz sanft den Vorhang, als würde ich den Tag mit einem Tuch zudecken.


  • meine letzte Begegnung mit anderen Menschen am Tag

Innerlich verabschiede ich mich bei den Menschen "Danke, dass wir gemeinsam hier sind." Ich gehe noch mal ein paar Situationen des Tages durch, die ich mit den anderen Meschen erleben durfte.


  • Bevor ich einen Anruf entgegen nehme/bevor ich jemanden anrufe/vor dem Lesen oder Schreiben einer Nachricht/E-Mail

Vorab: Ich lächle dem anderen Menschen innerlich freudig zu: Toll, dass wir jetzt in Kontakt treten - Da bin ich ja mal neugierig, was wir miteinander kreieren werden. Danke, dass wir unsere gemeinsame, wertvolle Lebenszeit miteinander teilen.


  • Beim Auswählen der Kleidung

Ich stehe vor meiner Kleidung und spüre in die Energie des Tages hinein: Was steht heute (vermutlich) an - wie geht es mir damit? Welche Kleidung könnte mir jetzt heute gut tun/mich unterstützen? (das gleiche gilt bei mir auch für die Auswahl des Schmucks)


  • Im Badezimmer (Zähneputzen, Toilettengang, Hände waschen, Duschen, Baden, Haare bürsten...)

Zähneputzen: Ich lächle meinem Spiegelbild freudig entgegen

Toilettengang: Yeah, hier darf was losgelassen werden :) - Was sonst möchte ich mit runterspülen?

Hände waschen: Die Hände sind die energetische Verlängerung meines Herzens, ich spüre das Wasser auf meinen Händen und erlaube die Frische und Klarheit auch im Herzen zu spüren

Duschen: Ich spüre das Wasser auf meiner Haut und reinige mich nicht nur körperlich sondern auch energetisch

Baden: Mein Körper besteht zu ca. 70% aus Wasser - hier in der Wanne erlaube ich mir, mit dem Wasser um mich herum zu verschmilzen

Haare bürsten: Wenn ich meine Haare bürste, mache ich mir bewusst, dass die Haare eng mit der wundervollen Kundalini-Energie verbunden sind - Die tanzende, freudige, lustvolle Energie, die ich bei der Pflege meiner Haare in der ganzen Wirbelsäule spüren kann


  • Beim Anziehen

Ich habe die Kleidung bewusst für den heutigen Tag gewählt, möge ich mich in ihr wohl und geborgen fühlen, so wie in einem heiligen "Zaubergewand"


  • Beim Ausziehen

Ich fühle die Dankbarkeit für die Kleidung und all das, was ich mit ihr auf der Haut erleben durfte, wenn ich sie in den Wäschekorb lege, ist sie bereit, gereinigt zu werden und ich darf sie bald wieder anziehen.


  • Schwelle, bevor ich das Haus verlasse

Jetzt bin ich bereit, das Haus zu verlassen, ich nehme nicht nur meine Tasche mit, sondern lade auch alles ein mitzukommen, was mich auch auf unsichtbarer Ebene unterstützend begleiten möchte.


  • Schwelle, wenn ich einen anderen Raum betrete (ja, das geht auch beim Ankommen im Wald, Supermarkt, natürlich auch, wenn ich wieder nach Hause komme...)

Hier bin ich, danke dass ich eintreten darf - ich gehe bewusst einen Schritt aus dem "Hier und Jetzt" ins nächste "Hier und Jetzt" - wenn noch etwas alter Ballast an mir haftet, lasse ich ihn einfach hinter mir


  • Vor dem Losfahren mit dem Auto/Fahrrad und auch beim Ankommen

Ich atme noch einmal tief und wohlig ein und aus - jetzt geht es los! Ich freue mich auf eine angenehme Fahrt - so ähnlich wie beim durchschreiten einer Schwelle, fahre ich jetzt durch eine Schwelle - alles, was jetzt bereit ist, losgelassen zu werden, lasse ich nun hinter mir.


  • Beim Einkaufen

Ich gehe ruhig und liebevoll an den Regalen entlang - meine Füße massieren den Boden, ich schalte alle meine Sinne ein: Was von den angebotenen Waren möchte wirklich heute mit zu mir nach Hause kommen? - Nur weil "Äpfel" auf der Liste stehen, heißt das noch lange nicht, dass ich die angebotenen Äpfel wirklich kaufen "muss" - meine Intuition entscheidet, was, ob und wieviel von was gekauft wird. Ich lege die Waren wie besondere Schätze in den Einkaufswagen und lege sie ebenso auf das Warenband an der Kasse.


  • Beim Einräumen der Einkäufe

Ich heiße die Einkäufe liebevoll willkommen und verräume sie mit einem Gefühl der Dankbarkeit an die passenden Orte.


  • Beim Zubereiten der Nahrung

Ich lege die Lebensmittel zurecht, die heute verarbeitet werden möchten. Dann beginne ich achtsam und mit einem Gefühl der Dankbarkeit mit dem Waschen, Schneiden, Braten, Kochen, Würzen... Diese Arbeit darf sich fließend anfühlen und ich genieße die vielfältigen Wahrnehmungen mit all meinen Sinnen so sehr.


  • Vor dem Essen

Auch einfache Speisen richte ich liebevoll auf dem Teller an, bevor ich den ersten Bissen nehme spüre ich die Dankbarkeit und mache mir noch einmal bewusst, durch wieviele Hände die einzelnen Zutaten wohl schon gegangen sind und was für ein großes Wunder ich hier gerade vor mir habe.


  • Während des Essens

Ich esse langsam, achtsam und bewusst, besonders den ersten Bissen genieße ich so richtig - ich nehme diesen ersten Bissen mit all meinen Sinnen wahr und dann den nächsten und dann den nächsten. ;)

Den gründlich gekauten Nahrungsbrei verfolge ich nun mit meiner Aufmerksamkeit, wie er die Speiseröhre hinunter wandert und im Magen in Empfang genommen wird.


  • Beim Trinken

Ganz bewusst berühren meine Lippen das Trinkgefäß, ich rieche daran und fühle in meine Finger und Hände, was es da zu spüren gibt - ich nehme die Flüssigkeit an meinen Lippen und in meinem Mund wahr und lasse sie ganz bewusst von der Zunge weiter nach hinten in meinem Mund bewegen, wo dann der Schluckreflex ausgelöst wird. Ich spüre, wie die Flüssigkeit meine Speiseröhre herunter wandert und im Magen ankommt.


  • nach dem Essen

Ich sinne noch einmal dem Ess-Erlebnis hinterher, spüre das gesättigte Gefühl - wie fühlt es sich jetzt an diese Speise in meinem Körper zu haben?

Das Essgeschirr räume ich voller Dankbarkeit ab.


  • Bei der Hausarbeit (Spülen, Spülmaschine ein-/ausräumen, Aufräumen, Boden kehren, Wäsche falten, Fenster putzen...)

Beim Spülen genieße ich, wie die Hände in das warme Wasser eintauchen und das Geschirr und Besteck durch mein Zutun wieder blitze-sauber werden, so dass ich bald wieder mein wundervolles Essen mit ihnen genießen kann


Beim Aufräumen: Ich erfreue mich daran, die Dinge wieder so zu platzieren, dass es sich für mich wieder harmonischer/stimmiger anfühlt - es fühlt sich gut an, Dinge in Ordnung zu bringen


Beim Boden kehren: Ich streichle den Boden mit dem Besen, es ist wundervoll auf diese Art alles zusammen zu kehren, was sich in unserem kunterbunten Alltag so angesammelt hat


Wäsche falten: Ich fühle die Dankbarkeit für die einzelnen Kleidungsstücke und lasse mich gern an besondere Momente erinnern, in denen sie getragen wurden

Fenster putzen: Es ist so schön auf diese Art wieder mehr "Durchblick" zu bekommen


  • Gartenarbeit

Ich verbinde mich mit der Natur - meine Intuition weiß so genau, was jetzt hier gerade zu tun ist - ich lasse mich von meinem Bauchgefühl leiten und mein Körper findet genau die Orte, an denen gerade meine Arbeit gebraucht wird.


  • Bevor ich morgens den Flugmodus vom Handy ausschalte/Im Laufe des Tages bevor ich auf den Laptop oder das Handy gucke

Ich mache mich bereit darauf, dass nun eine Vielzahl von unterschiedlichsten Nachrichten für mich entdeckt werden können. Ich wähle, diese bewusst zu konsumieren, wenn ich spüre, dass es mir zu viel wird, erlaube ich mir eine Pause zu machen.


  • Wenn ich abends den Flugmodus wieder einschalte

Heute hat das Handy mir viele Möglichkeiten der Vernetzung und des Lernens geboten - ich fühle die Dankbarkeit dafür und reflektiere auch noch einmal, ob ich heute ein gesundes Maß des Konsums gewählt habe.


  • Selbst gewählte Zeichen/Erinnerungen (Klingelton, kleine Notizen, Symbole, auf den Wänden/mit einem Stift auf die Hand geschrieben, bestimmter Schmuck, einen bestimmten Gegenstand bewusst mit einer besonderen Intention an einen anderen Ort stellen etc.)

Es gibt unzählige, kreative Möglichkeiten, sich selber im Alltag daran zu erinnern, noch bewusster im Hier und Jetzt zu sein... ich erlaube mir nach Herzenslust damit zu spielen und Neues zu entdecken


  • Vor, während und nach Interaktion/Gesprächen

Vor Gesprächen fühle ich die Dankbarkeit, nun mit einem anderen Menschen in den Austausch kommen zu dürfen - was für ein Geschenk:

Wir teilen das kostbarste, was wir haben miteinander:

Unsere Lebenszeit!


Während der Interaktion/des Gesprächs:

Ich finde eine gesunde Balance zwischen: Mich der Interaktion hinzugeben und gleichermaßen auf meine innere Stimme/meine Gefühle zu achten - wenn es mir beispielsweise zu viel wird, finde ich einen wertschätzenden Weg, um dies meinem Gegenüber zu kommunizieren


Nach der Interaktion: Ich lasse das gemeinsame Erlebnis/Miteinader noch sanft nachwirken und reflektiere noch einmal kurz mit Herz und Verstand, ob ich jetzt noch etwas brauche


  • Wartezeiten zum Beispiel im Supermarkt an der Kasse/im Stau

Eine Pause! :) Hurra! :)


Ich erlaube mir in diesem "unfreiwilligen" Boxenstopp auf so eine Art zu meditieren, die mir gerade gut tut.

Vielleicht möchte ich in meine Füße spüren, oder in mein inneres Nichts abtauchen - vielleicht ist mir auch gerade nach Interaktion. Ich fühle einfach in mich hinein, was gerade gebraucht wird.



Zwei Frauen (Eva und Alina) liegen auf dem Rücken am Ufer eines Bachs und schauen in den Himmel
Ich entspanne mich in meine Aufgabe hinein
 

Her mit dem schönen Leben!

Bewusst durch den Tag zu gehen:

  1. ist eine Entscheidung

  2. braucht etwas Übung

  3. darf leicht und freudig gehen



Das waren jetzt ein paar Beispiele.


War etwas Neues für Dich dabei? :)

Magst Du es so, oder so ähnlich mal ausprobieren?


Welche Situationen/Tipps/Tricks kommen Dir jetzt, die Du teilen möchtest?

Schreib sie super-gern hier in die Kommentare.


Umgang mit Widerstand

Was machen wir aber nun mit Aufgaben, bei denen wir immer wieder einen totalen Widerstand verspüren...?

Die wir immer weiter von uns wegschieben, bei denen wir irgendwie kaum einen angenehmen "Pack-An" finden?


Hier kommen ein paar wertvolle Impulse dazu:

  1. Sorge dafür, dass das Setting für diese Aufgaben besonders angenehm ist: vielleicht magst Du Dir dafür eine besondere Musik anmachen - oder sonst irgendwie für eine angenehme Atmosphäre sorgen?

  2. Stell Dir den Timer für eine "schaffbare" Zeit - 10 Minuten Wäsche-Falten...?! Ja, das scheint machbar zu sein! Und dann: Feiere Dich dafür, dass Du das geschafft hast - auch wenn Dein innerer Antreiber Dir einen Vogel zeigt ;)

  3. Sprich mit einem lieben Menschen über diese Blockade - bring sie ans Licht, anstatt das nur mit Dir alleine auszumachen. "Boah, mich nervt es so, dass ich nie Bock habe, das Geschirr wegzuräumen... das stapelt sich bald bis unter die Decke!" - Ob ihr nun im Gespräch einmal herzhaft drüber lacht, oder gemeinsam Pläne schmiedet, wie es vielleicht besser laufen kann - Du hast jetzt jemanden, mit dem Du Dich darüber austauschen kannst, und mit dem Du auch zukünftig Deine Freude teilen kannst, wenn Du diese Aufgabe mal mit etwas weniger Widerstand oder vielleicht sogar mal (Wunder oh Wunder) mit Leichtigkeit und Freude erledigt hast


Zwei Frauen (Eva und Alina) gehen sich unterhaltend durch den Wald
Sprich über Deine Schwierigkeiten

Du möchtest mehr über den Umgang mit inneren Blockaden und Widerständen wissen? Klasse!

Lass es mich super gern in den Kommentaren wissen, dann schreibe ich dazu gern auch noch mal etwas mehr.


Ich Danke Dir von ganzem Herzen für's Lesen dieses Beitrags.


Je friedlicher und freudiger wir in unserer "kleinen Welt" das Leben gestalten, desto mehr können wir auch in der "großen Welt" bewegen.


Wir haben mehr Energie, können anderen Menschen in schwierigen Momenten besser beistehen und können das Leben immer besser genießen.


So werden wir am Ende glücklich auf ein erfülltes Leben zurück blicken und mit strahlenden Augen sagen: "Man, war das ne gute Zeit!"


Das wär doch, was ne? - Lass uns heute, jetzt schon damit anfangen...!


Was kannst Du heute schon ein kleines bisschen anders - leichter, freudiger, sanfter - machen?

Und dann los! - Allein davon, dass man es weiß, verändert sich gar nichts.



Eine Bitte habe ich noch:

Teile diesen Artikel super gern mit Deinen Liebsten, vielleicht in Deiner Whatsapp-Gruppe oder bei Facebook... oder, oder, oder ;)


Und: Wenn Du die ganze Sache noch etwas mehr vertiefen und Dich dabei gern von mir unterstützen lassen möchtest, empfehle ich Dir meine

kostenlose "5-Tage Mini-Meditations-Challenge".


Hier nehme ich Dich an die Hand und Du kannst einmal ein paar meiner liebsten Mini-Meditationen für den Alltag ausprobieren.


JA! Auch meine angeleitete Meditation "meditative Hausarbeit" :)

In diesem kostenlosen Paket habe ich für Dich vorbereitet:

  • 1 wundervolles Workbook

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Wenn Du noch ein bisschen tiefer gehen möchtest, empfehle ich Dir mein "Wohlfühl-Paket Meditative Hausarbeit" - hier zeige ich Dir in fünf Etappen, wie Du noch genüsslicher Deine täglichen Verrichtungen erledigen kannst:


Freue Dich auf

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Bis zum nächsten mal und: Her mit dem schönen Leben!

Deine Eva