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🦒 Wenn Giraffen weinen: Über Mut, Anderssein und kleine Krabben mit großen Herzen

Eva Istas | Lebensfreudeatelier

Es war einer dieser Morgende, an denen sich erst mal alles ganz normal anfühlte: Kaffeeduft in der Luft, Brotdosen auf dem Tisch, die Schulranzen bereit. Doch plötzlich durchbrach ein herzzerreißendes Schluchzen die Stille.


Mein kleiner Sohn stand da, Tränen liefen über seine Wangen, und in seiner Hand hielt er das Giraffenkostüm, das wir mit so viel Freude für die Afrika-Schulaufführung aus der Karnevalskiste im Keller geholt hatten. Nur einen Tag vorher war er noch voller Stolz und Vorfreude darin durchs Wohnzimmer gehüpft.


Jetzt jedoch warf er es wütend in die Ecke und rief: „Ich zieh das nicht an! Nie wieder!“

Mein Herz zog sich zusammen, und ich spürte, wie mein innerer Vulkan zu brodeln begann. Die Emotionen kochten hoch – Frust, Hilflosigkeit, Sorge. Doch ich atmete tief durch, erinnerte mich an meine eigenen Werkzeuge zur Selbstregulation und trat innerlich einen Schritt zur Seite.

Eva Istas | Lebensfreudeatelier

Ich kniete mich zu ihm runter, schaute ihm in die verweinten Augen und fragte sanft: „Magst du mir erzählen, was passiert ist?“ Zögerlich, zwischen Schluchzern, erzählte er mir, dass einige Kinder ihn am Vortag bei der Generalprobe wegen des Kostüms ausgelacht hatten... Mein Herz schmerzte – dieser kleine, wundervolle Mensch, so voller Freude und Kreativität, fühlte sich verspottet und gedemütigt...

Eva Istas | Lebensfreudeatelier

Um ihn zu trösten und ihm Mut zu machen, erzählte ich ihm von meiner eigenen Erfahrung.

Als ich mit 18 Jahren das erste Mal in eine Disco ging, tanzte ich, wie es sich für mich richtig anfühlte – frei, ausgelassen, ganz ich selbst. Doch auch ich wurde schief angeschaut, belächelt. Es fühlte sich total unangenehm an. Ich stand vor der Wahl: Mich anpassen oder meinem Herzen folgen.

Ich entschied mich für Letzteres. Und weißt du was? Bald kamen Menschen auf mich zu, die meine Authentizität schätzten und sich von meiner Freude anstecken ließen. Auf einmal war wieder Verbundenheit zwischen mir und meinem Sohn spürbar. Er kuschelte sich an mich und ich merkte, wie er sich wieder mehr entspannte.


Dann erzählte ich ihm die Geschichte von den Krabben im Korb. In manchen Ländern werden am Strand Körbe in den Sand gebuddelt - Darin sammeln sich dann Krabben, die das Meer anspült. Ein paar Krabben schaffen es mit ihren Zangen von innen an den Körben hochzukrabbeln, um aus dem Korb rauszukommen - und dann gibt es Krabben, die noch unten im Korb sind und diese wieder zurück ziehen. Für mich ist das ein starkes Bild dafür, wie Menschen manchmal andere zurückhalten, wenn sie sich für ihr authentisches Leben entscheiden und dadurch - vielleicht - manchmal aus der Reihe tanzen. Ergänzend sagte ich ihm auch: „Vielleicht gibt es auch Krabben, die helfen, die anderen nach oben zu schieben, oder - wenn sie es geschafft haben - die anderen Krabben ebenfalls aus dem Korb zu ziehen. Lass uns üben, solche Krabben zu sein.“


Auf dem Weg zur Schule spielten wir, dass unsere Hände Krabbenzangen sind, wir machten sie lachend auf und zu und sagten dabei: "Schnapp-Schnapp". Als wir uns verabschiedeten, rief er mir zu: „Mama, ich bin eine von den mutigen Krabben!“ Mein Herz hüpfte vor Freude.


💡 Was wir daraus lernen können

Diese Geschichte zeigt, wie wichtig es ist, unsere Kinder in ihrem individuellen Ausdruck, ihr Leben zu gestalten, zu bestärken, ihnen durch Geschichten ganzheitlich zu vermitteln: "Du bist nicht allein damit!" und ihnen Werkzeuge zur Selbstregulation an die Hand zu geben. Als Heilpädagogin für Traumaintegration und Potenzialentfaltung begleite ich Familien dabei, genau diesen Weg zu finden.


In meinen Workshops und 1:1-Begleitungen zeige ich Wege, wie:

  1. Eltern sich selbst gut regulieren können,

  2. sie ihren Kindern helfen, in den „Ich kann das“-Modus zu kommen,

  3. gemeinsam Erfolgserlebnisse erfahren und feiern können,

  4. wie immer mehr eine fröhliches, entspanntes und verbundenes Gestaltung des Familienlebens möglich wird


🌟 Du bist nicht allein

Vielleicht fühlst du dich manchmal wie mein Sohn – missverstanden, ausgelacht, weil du deinen eigenen Weg gehst. Aber denke daran: Deine Einzigartigkeit ist deine Stärke. Lass dich nicht von den Stimmen der anderen zurückhalten. Finde deine eigene Sprache, deinen eigenen Tanz, dein eigenes Giraffenkostüm – und trage es mit Stolz.


Wenn du das Gefühl hast, Unterstützung zu brauchen, um deinen eigenen Weg zu finden und zu gehen, bin ich gerne für dich da. In einem kostenlosen Infogespräch können wir gemeinsam herausfinden, wie ich dich begleiten kann.


Eva Istas | Lebensfreudeatelier
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🤗 Her mit dem schönen Leben

Deine Eva

*Heilpädagogische Praxis für Traumaintegration & Potenzialentfaltung*

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Heilpädagogische Praxis für Traumaintegration und Potenzialentfaltung

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